Industriekultur

Magazin für Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte

Brüssel: Jährliche Besichtigung der königlichen Gewächshäuser von Laeken vom 17. April bis 10. Mai 2009

Die sieben Gewächshäuser, die durch Architekt Balat in Zusammenarbeit mit seinem Lehrling Victor Horta entworfen wurden, zählen zu den bemerkenswertesten Baudenkmälern Brüssels. Dieser magische Ort bezaubert die begeisterten Liebhaber der Architektur des 19. Jahrhunderts ebenso wie leidenschaftliche Botaniker. Tatsächlich beherbergen die eindrucksvollen Glashäuser mit ihren Metallgerüsten eine faszinierende Flora und zahlreiche seltene Baumarten.

In den Gewächshäusern wachsen zahlreiche seltene und bemerkenswerte Pflanzen, einige stammen sogar noch aus der Originalbepflanzung. In der Orangerie kann man auf hundert Metern Länge bedeutende Apfelsinen- und Lorbeerbaumsammlungen mit über 200 Jahre alten Exemplaren bestaunen. In dem großen Kuppelgebäude ist der Palmengarten untergebracht. Die Kuppel ist 25 Meter hoch und wird von 36 Säulen getragen. Das viereckige Kongohaus verdankt seinen Namen der ursprünglichen Absicht, dort Pflanzen aus der damaligen Kolonie Kongo zu pflanzen. Dieser Versuch scheiterte jedoch, stattdessen erwarten den Besucher tropische Gewächse wie zum Beispiel ein Gummibaum, der hier eine Höhe von 6 Metern erreicht.

Informationen:

Eintrittspreis: 2,50¤ pro Person; frei für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Öffnungszeiten: Dienstags, mittwochs und donnerstags: 9:30 h bis 16:00 h (am Dienstag, den 21. April 2009 ist der Eintritt exklusiv für Personen mit Behinderungen reserviert); Freitags: 13:00 h bis 16:00 h und 20:00 h bis 22:00 h (Freitag, 17. April 2009: reserviert für die Presse); Samstags und Sonntags: 09:30h bis 16:00h und 20:00h bis 22:00h; Montags geschlossen

Info: www.monarchie.be

Email: info@brusselstourism.be

Tel.:+32 (0) 2 551 20 20; Fax :+32 (0) 2 502 39 49

Quelle: Belgien-Tourismus