Witten: Industriekultur-Förderer Reinhold Budde verstorben

Wie aus dem jüngsten Rundbrief der Ruhrtalbahn hervorgeht, starb am 24. Mai 2019 der Eisenbahnfreund und ehemalige RVR-Mitarbeiter Reinhold Budde. Wie aus DGEG- (Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte)-Kreisen ergänzend verlautete, ereilte ihn der Tod plötzlich bei der Arbeit im Wittener Eisenbahnarchiv. Auf Buddes Initiative gehen zahlreiche Industriekultur-Projekte des Regionalverbandes Ruhr zurück. Zudem war er langjähriges aktives Mitglied der DGEG…

“Er war bis 2014 der Ideengeber für das Projekt RuhrtalBahn beim Regionalverband Ruhr. Mit unermüdlichem Einsatz für die Idee des nostalgischen Verkehrs im Ruhrtal hat er das Projekt initiiert und u. a. das Infrastrukturunternehmen TouristikEisenbahnRuhr (TER) für die Strecke Hattingen  – Wengern Ost gegründet. Ohne ihn gäbe es heute weder die RuhrtalBahn noch regelmäßigen Verkehr auf der Strecke entlang der Ruhr. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand hat er sich weiter mit der Eisenbahn beschäftigt und unter anderem das Archiv der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) in Witten geleitet.

Wir werden ihn, seine Herzlichkeit, seinen Sachverstand und seine schönen Fotos vermissen. Mit ihm ist dem nostalgischen Eisenbahnverkehr im Ruhrgebiet eine Persönlichkeit verloren gegangen, die nur sehr schwer zu ersetzen sein wird.”

https://ruhrtalbahn.de/

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