Industriekultur

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Dortmund: Gasbehälter der DEW in Lindenhorst gesprengt

Nachdem bereits vor einigen Jahren der Gasbehälter der Kokerei beseitigt worden war, wurde am 18. Oktober 2015 nach Medienberichten der vorletzte Dortmunder „Gasometer“ gesprengt…

Der 60 Jahre alter Gasspeicher aus 1600 Tonnen Stahl wurde, so berichteten die Ruhrnachrichten, am Sonntagmorgen in Dortmund dem Erdboden gleichgemacht. Der 93 Meter hohe Speicherriese habe nach Angaben des örtlichen Energieversorgers DEW21 ausgedient. Innerhalb weniger Sekunden sei der Speicher in zwei Sprengetappen in sich zusammengrfallen.

„Das war eine Bilderbuchlandung“zitierten die Ruhrnachrichten Peter Flosbach, den Technischer Geschäftsführer von DEW21. „Der Speicher wurde sekundengenau gesprengt, es war die richtige Fallrichtung und auch im Umkreis wurde nichts beschädigt.“

Auch Sprengmeister Michael Schneider zog nach Angaben der Zeitung ein positives Fazit: „Es war ein außergewöhnlicher Auftrag. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.“ Der Gasspeicher war, so die Ruhrnachrichten, 2013 wegen veralteter Technik vom Netz genommen worden. Sein Unterhalt habe nach Angaben des Versorgers jährlich 200.000 Euro gekostet.

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