Duisburg: Pumpwerk Alte Emscher zum Historischen Denkmal der Ingenieurbaukunst erklärt

Erstmals zeichnet die Bundesingenieurkammer damit ein nordrhein-westfälisches Bauwerk mit diesem Titel aus; die Ingenieurkammer Bau NRW organisierte mit Unterstützung der Emschergenossenschaft die Veranstaltung. Bei der vorhergehenden Besichtigung bekräftigte Stemplewski die Absicht der Emschergenossenschaft, im Rahmen der ihr übertragenen "Ewigkeitsaufgaben" im Ruhrgebiet auch die historischen Zeugnisse des Wirkens der Genossenschaft zu erhalten und zugänglich zu machen. NRW-Bauminister Groschek betonte die Rolle der Industrie- und Technikdenkmale als Zeugnisse der Industriekultur und eine der Grundlagen für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Man war sich einig, dass die Auszeichnung dieses Ingenieurbauwerks auf die besondere Rolle der gemeinschaftlichen Aufgaben im Ruhrgebiet hinweise. Folgerichtig ist das Pumpwerk auch Bestandteil der Welterbebewerbung "Industrielle Kulturlandschaft Ruhr" in Erweiterung des Welterbes "Zeche und Kokerei Zollverein", die derzeit unter Federführung der Stiftung Industriedenkmalpflege in Dortmund erarbeitet wird.

Anläßlich der Verleihung erschien als Band 12 der Schriftenreihe "Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland" die Broschüre "Pumpwerk Alte Emscher Duisburg", die wie auch die Broschüren zu den anderen bisher gewürdigten Bauten bei der Bundesingenieurkammer bezogen werden kann. 

Zur Pressemitteilung der Bundesingenieurkammer

Zur Meldung der NRW-Ingenieurkammer Bau

 

 

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