Köln: Umbau des Deutz-Kalker Bades hat begonnen

Das Deutz-Kalker (ursprünglich Kaiser-Wilhelm-) Bad wurde 1913-14 nach Plänen von Stadtbaumeister Hans Verbeek zwischen Deutz und Kalk errichtet. Bis 1918 diente es zunächst als Militärbadeanstalt der Deutzer Kürassiere, danach der Öffentlichkeit.

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Nach Kriegsbeschädigung wurde das Bad 1947 wiedereröffnet. Die an einer Straßenecke gelegene Anlage besteht aus dem in den 1950er Jahren in zeittypischen Formen wiederaufgebauten Eingangsbau, der von einem historischen Seitenflügel (ehemals Bibliothek) flankiert wird. Dahinter erhebt sich die bis hin zur historischen Dachlandschaft hervorragend erhaltene große Schwimmhalle. Ein Torbogen verbindet zur früheren Direktorenvilla.

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Zuletzt diente das Bad in den 1990er Jahren als Ersatz für die abgebrannte Thermalbad im Rheinpark, bis zur Fertigstellung der neuen Claudius-Therme.

Nach Angabe der Hotelgruppe Günnewig soll das in unmittelbarer Nachbarschaft der Großveranstaltungshalle „Lanxess-Arena“ gelegene Bad im Frühjahr 2010 als "Günnewig Hotel Stadtpalais" wiedereröffnet werden. Im Herbst 2008 begann man mit der „Entkernung“ des denkmalgeschützen Baus, der zumindest im Äußeren teilweise erhebliche Bauschäden aufwies.

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Fotostrecke von den Bauarbeiten  

Günnewig-Homepage

(Fotos: Archiv, Günnewig)

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