Archiv für den Tag: 9. Februar 2009

Münster/Siegen: Hinter Bruchsteinwand verbirgt sich technisches Kleinod

Auf den ersten Blick sieht die alte Bruchsteinwand an der Straßengabelung Gosenbacher Hütte/Am Honigsmund im Siegener Ortsteil Gosenbach wie eine gewöhnliche Stützmauer aus. Tatsächlich ist sie aber Teil einer in den Hang gebauten ehemaligen Röstofenanlage der Spateisengrube Storch & Schöneberg. Die Anlage diente in der Zeit von 1862 bis 1911 zur Aufbereitung von Roherzen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt das seltene Dokument der Technikgeschichte als Denkmal des Monats Februar ausgezeichnet.

"Das Teilstück der Röstofenbatterie ist die einzige bekannte Anlage in Westfalen. Da sich seine herausragende Bedeutung nicht unmittelbar erschließt, ist dieses technische Kulturdenkmal, dessen Verfall immer weiter fortschreitet, nur wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert", so LWL-Denkmalpflegerin Imme Wittkamp.

Die in der Zeit von 1862 bis 1895 gebaute Anlage bestand ursprünglich aus 14 nebeneinander aufgereihten Öfen. Sichtbar geblieben ist ein Teil der Anlage mit vier Öfen, wahrscheinlich befinden sich hinter einem Erdkegel zwei weitere Öfen. In der Außenwand fallen vor allem die Öffnungen unter niedrigen Flachbögen auf, aus denen das Röstgut entnommen wurde. Heute sind die Öffnungen zugemauert, der rechte Teil der Ofenwand wird aus statischen Gründen von zwei Betonpfeilern gestützt.

Hinter der Bruchsteinwand verborgen befinden sich noch die verfüllten Ofenschächte, die aus Schamottesteinen kreisrund gemauert sind. Diese Schächte wurden von oben beschickt. Auf dieser oberen Ebene standen die Betriebsgebäude und die Fördergerüste des Alten und Neuen Schachtes. So ergaben sich kurze Wege von den Schächten zu den Öfen.

Hintergrund

Nach dem Bau der Ruhr-Sieg-Bahnstrecke stiegen die Erzausfuhren aus dem Siegerland ins Rheinisch-Westfälische Industriegebiet stark an. Damit gewann auch das Erzrösten an Bedeutung, denn dabei verliert das Erz 30 Prozent an Gewicht und lässt sich günstiger transportieren. Deshalb entstanden auf allen wichtigen Gruben des Siegerlandes Röstofenanlagen.

Gosebach_2.450.jpg(Foto: Peter Weller, 1912)

Die Grube Storch & Schöneberg besaß um 1900 etwa 50 Öfen. Die meisten von ihnen lagen auf beiden Seiten der Straße von Niederschelden nach Gosenbach in der Nähe der Förderschächte. Als die Grube 1911 ausgebaut wurde, entstand am Rothenberg eine mechanische Aufbereitung und eine neue Röstanlage mit 26 Öfen. Bis auf das lange Zeit unbeachtete Teilstück der Ofenanlage am Honigsmund sind mittlerweile alle Ofenanlagen im Siegerland verschwunden.

Eisenerz muss vor der Verhüttung aufbereitet werden, dazu gehört das Rösten. Dabei wird der Anteil an Kohlenstoff, der die Zähigkeit der Eisenschmelze beeinträchtigt, ausgetrieben. Außerdem wird das Erz beim Rösten von Schwefel gereinigt und mit Sauerstoff angereichert. Bei diesem Vorgang verliert das Erz 30 Prozent an Gewicht.

Die Ofenhöhe betrug zunächst vier bis fünf Meter. Zunächst wurden die meisten Öfen aus Bruchstein oder Ziegelstein rechteckig gemauert und mit feuerfestem Material ausgekleidet. Ab 1898 wurden sie allmählich von hohen, runden und mit Eisenblech umkleideten Öfen abgelöst.

Dortmund/Lüdenscheid: Wir sind Borussen – die Preußen und ihre Geschichte in Westdeutschland

Ein Besuch des von facts+fiction geplanten und gebauten Museums ist nach eigenen Angaben nicht nur für Fußballfans interessant. Zahlreiche Anekdoten, Persönlichkeiten und historische Dokumente – zum Leben erweckt in einer hochwertigen schwarz-gelben Ausstellungsumgebung – erzählen eine hundertjährige Geschichte der Region und der identitätsstiftenden Funktion des Fußballs.

Auf einer Ausstellungsfläche von 1.200 Quadratmetern bietet das Borusseum neben der Vielzahl originaler Exponate an zahlreichen Stellen Medienstationen und Spiele zur Interaktion. Die Szenografie sorgt für immer neue Überraschungen und Einblicke.

Zwei große Themenbereiche greifen ineinander: Wie kein zweites Fußballmuseum widmet sich das Borusseum dem berühmten „12. Mann“, also den Fans des Vereins. Die über 36 Meter breite und drei Meter hohe „Gelbe Wand“ – der vollbesetzten Südtribüne nachempfunden – bildet inhaltlich und räumlich das Rückgrat der Ausstellung. Hier wird die Fankultur zelebriert: vom Vereinsliedkaraoke über die Kommentator-Maschine, von der „Schwarz-gelben Kammer“ mit Fanutensilien aller Epochen bis zu persönlichen Fanerlebnissen.

Die Entwicklung des Vereins von den Anfängen bis zur Gegenwart wird dagegen auf den Themeninseln lebendig. Die besonderen Orte der BVB-Historie, die den Verein geprägt haben, werden mit sechs runden, frei im Raum platzierten Ausstellungsinseln in Szene gesetzt. Auf jeder der Inseln kommen eigene gestalterische und erzählerische Mittel zum Einsatz.

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Der Besucher betritt auf der Insel „Borsigplatz“ eine Nachempfindung der Gründungskneipe „Zum Wildschütz“. Die „Weiße Wiese“ als erste Spielstätte vermittelt mit einem Zeitstrahl die Entwicklung seit 1910 bis zum Umzug in die „Rote Erde“, Schauplatz der glorreichen 1950er und 1960er Jahre. Über die Insel „Westfalenstadion“ gelangt der Besucher bis in die Gegenwart. Die „Schatzkammer“ feiert die errungenen Pokale und Trophäen und das „BVBrain“ sammelt alle Fakten rund um den BVB: vor Ort und via Internet füttern die Fans eine Datenbank, die sich kontinuierlich zur umfassenden Bibliothek der Vereinsgeschichte entwickelt.

So ist eine zeitgemäße Ausstellung entstanden, deren Anziehungskraft weit über den harten Kern der Fans hinausgeht. Gemeinsam mit Kraus Architekten, die für den Baukörper zuständig waren, hat facts+fiction innerhalb von nur neun Monaten die Planung und den Bau des Borusseums verwirklicht.

Fazit von facts+fiction, nach eigenen Angaben einer der führenden „Kreativagenturen“ Deutschlands: „Im Spannungsfeld zwischen Vereinsgeschichte und Fankultur erlebt der Besucher eine betont sinnliche Inszenierung der schwarz-gelben Fußballlegende.“

Borusseum / Strobelallee 50 / 44137 Dortmund / www.borusseum.de / tgl. 10 bis 18 Uhr

400 Jahre Preussen in NRW

An viel weiter zurückreichende Wurzeln preussischer Herrschaft an Rhein und Ruhr erinnert in diesem Jahr ein Ausstellungsprogramm in überwiegend westfälischen Museen. Schon seit 1609 gehörten bedeutende Gewerberegionen auf dem Boden des heutigen Nordrhein-Westfalen zu Brandenburg und später zu Preußen. Diese Neuerwerbungen im Westen bildeten den Kern Preußens in Rheinland und Westfalen.

Landesweite, wenn nicht bundesweite Bedeutung bescheinigte nach Medienberichten Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Kultur Staatssekretär des Landes Nordrhein-Westfalen auf Burg Altena dem dezentralen Ausstellungskonzept "Wir sind Preußen". 2009 erinnern die Museen in Altena, Lüdenscheid, Hamm, Bielefeld, Wesel und Minden auf recht unterschiedliche Weise daran, dass die Grafschaft Mark, die Grafschaft Ravensberg und das Herzogtum Kleve bereits seit 1609 und seit 1648 auch das Fürstentum Minden zum Kernland Preußens gehörten.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das eine Million Euro teure Großprojekt mit 425.000 Euro. Die Idee zu dieser außergewöhnlichen dezentralen Jubiläumsfeier stammt von Landtagsabgeordneten Bernd Schulte und Dr. Eckhard Trox, Leiter der Städtischen Museen Lüdenscheid. Im Märkischen Kreis fiel am 1. Februar 2009 der Startschuss des Ausstellungsreigens. Die Städtischen Museen Lüdenscheid spannen in 50 Jahres – Schritten einen großen facettenreichen Bogen von der nationalen und europäischen Bedeutung Preußens von 1609 bis in die heutige Zeit. Zahlreiche Adelshäuser aus der ehemaligen Grafschaft Mark stellen hierfür noch nie gesehene Exponate zur Verfügung. Ziel ist es, Preußen in NRW wieder ins Gespräch zu bringen, die preußische Geschichte wieder populär zu machen "Preußen ist sexy", ist sich Museumsleiter Trox sicher.

"Die Märker waren immer schon preußischer als die Preußen", machte Museumsleiter Stephan Sensen mit einem Blick ins Telefonbuch deutlich. Die Vornamen Friedrich, Wilhelm und Luise sind in der Region weit verbreitet. Auf der Burg Altena erwartet die Besucher zwar die kleinste Ausstellung, dafür aber das größte Exponat: die Burg selbst. Für Stephan Sensen ist die Auseinandersetzung um den Wiederaufbau der Burg 1909 spannender als ein Krimi und zeugt von der großen Identifikation der Märker mit Preußen. Auf der einen Seite standen die modernen Denkmalpfleger, die die gut erhaltene Ruine zu konservieren suchten. Auf der anderen Seite die regionalen Eliten, allen voran Landrat Fritz Thomeé, die die Feste als Stammburg der mütterlichen Linie Preußens zu Ehren des Königshauses zu einem historischen Monument umgestalten wollten. Der Streit spaltete die Nation und drohte sogar in einem Duell der Hauptprotagonisten zu eskalieren. Kaiser Wilhelm II. entschied schließlich zu Gunsten des Wiederaufbaus. Ironie des Schicksals für manchen Denkmalpfleger: Gerade der historisierenden Überformung verdankt die Burg die Annerkennung als nationales Denkmal.

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Ab dem 8. Februar ist im Gustav-Lübcke-Museum Hamm die Ausstellung "Ausgezeichnete Köpfe – Das preußische Hamm um 1800" zu sehen. Sie porträtiert die für die Geschichte der Stadt maßgeblichen Persönlichkeiten wie Generalleutnant Carl Friedrich von Wolffersdorf und Karl Freiherr vom Stein. "Auf Preußens Spuren in Minden-Ravensberg" wandelt ab 25 Oktober 2009 das Historische Museum Bielefeld. Mit über das Jahr wechselnden Ausstellungen wartet das Preussen-Museum Nordrhein-Westfalen an seinen Standorten in Wesel und Minden auf. Weitere Informationen unter: www.1609-nrw.de.

Cover_Preussen.400.jpgKatalog im Klartext-Verlag

Bis zum nächsten Preußen-Jahr bleibt dann etwas Zeit, Luft zu holen: 2014/15, wenn an die Gründung der Provinzen Rheinland und Westfalen vor dann 200 Jahren erinnert werden kann.

(Fotos: Borusseum (2), Museum Lüdenscheid; Klartext Verlag)

Berlin/Düsseldorf: Kaiser Wilhelm II – Monarch der beginnenden Moderne

Unter den vielen biographischen Werken, die in letzter Zeit über Wilhelm II erschienen, beschäftigt sich die von Wolfgang König bei Schöningh in Paderborn herausgegebene Arbeit „Wilhelm II. und die Moderne. Der Kaiser und die technisch-industrielle Welt“ (330 Seiten) intensiv mit dem Verhältnis des Kaisers zur industriellen Moderne und seine Bedeutung für deren Entwicklung in Deutschland.

Der Verlag formuliert dazu: „ Wilhelm II. ist bis heute eine Reizfigur, voller innerer Widersprüche und vielen gegensätzlichen Urteilen unterworfen. Gerade deswegen bleibt das Interesse an seiner Person groß. Wolfgang König, Professor für Technikgeschichte an der TU Berlin, entdeckt ganz neue Seiten an Wilhelm II. – er rückt zum erstenmal die Bedeutung der modernen Technik und der neuen technisch-industriellen Welt für Weltsicht, Lebenswelt und praktische Politik des letzten deutschen Kaisers in den Mittelpunkt. Seine spannende Teilbiographie korrigiert viele falsche Überlieferungen und wirft neues Licht auf die Persönlichkeit Wilhelms II. und die nach ihm benannte Zeit. Wilhelm II. war Reaktionär und Modernist in einem, der Tradition und Vergangenheit verhaftet und zugleich der Zukunft zugetan. Neuerungen wie Elektrizität, Automobile, Eisenbahnen, Funk und Flugzeuge erweckten – wenn auch nicht immer sofort und nicht immer gleichermaßen – sein Interesse, von seiner Begeisterung für neue Entwicklungen für die Kriegsmarine ganz zu schweigen.

Wolfgang König relativiert zwar die technische Kompetenz und Konsequenz des Kaisers, schreibt ihm aber durchaus beträchtliche politische Einflüsse und gesellschaftliche Wirkmächtigkeit zu. Der Kaiser initiierte Entscheidungen und Gesetze, wenn auch eine kohärente Technologie- und Industriepolitik daraus nicht erwuchs. Seine Aktivitäten werteten Bildung und Wissenschaft, Technik und Industrie sowie Ingenieure und Industrielle auf und leisteten damit einen Beitrag zur Modernisierung Deutschlands.“

Rezensent Martin Kohlrausch nennt die Arbeit eine „so solide wie anregende Pionierstudie“, von der „eine kulturell erweiterte Technikgeschichte als auch eine strukturgeschichtlich angelegte Geschichte der wilhelminischen Monarchie“ profitieren würden. (Link zur Rezension)

Selbst Kritiker bescheinigen dem Autor, er begeistere durch eine „tadellosen Analyse modernster wilhelminischer Forschungs- und Technikpolitik“. (amazon)

FS_1911.450.jpgPopulärer Kaiser: Sonderausgabe zur Brückeneinweihung in Köln

VDI-Tagung

Unter der Überschrift „Flotte, Funk und Fliegen. Leittechnologien der Wilhelminischen Epoche (1888-1918)“  ist die diesjährige Jahrestagung der VDI-Gruppe Technikgeschichte der Regierungszeit Wilhelms II. gewidmet:

„Was verbinden wir mit Technik im Wilhelminischen Kaiserreich? Erste Automobile, die Anfänge der Elektrifizierung und der Luftfahrt, schließlich Schlachtflottenbau und die Rüstungstechnik des Ersten Weltkrieges. Tatsächlich kam es in der Wilhelminischen Epoche zur Entfaltung innovativer Leitsektoren der Hochindustrialisierung. Sowohl die existierenden, als auch die neuen Industriezweige profitierten von Technologieschüben. Der Einfluß der Technik- und Naturwissenschaften auf die Entwicklung von Verfahren und Produkten nahm erheblich zu. Der Kaiser war technikbegeistert und unterstützte die professionellen Interessen der Technischen Intelligenz. Mehr aber noch erlangte die Technik entscheidende Bedeutung für die Umsetzung der Großmachtansprüche des Deutschen Reiches. Der Flottenbau führte zur Einführung innovativer Technologien im Schiffbau, der Navigation und der Nachrichtenübermittlung. Vornehmlich aus militärischen Gründen engagierte sich der Staat bei der Entwicklung der Fliegerei leichter und schwerer als Luft.

Die von Prof. Helmut Maier (Ruhr-Universität Bochum) organisierte Tagung macht sich zur Aufgabe, die Entwicklung und Nutzung neuer Technologien während der Wilhelminischen Epoche im ökonomischen und politischen Kontext zu diskutieren. Dazu gehört, den vorherrschenden Trend der Gründung von solchen Forschungs- und Versuchseinrichtungen inden Blick zu nehmen, die dem Ziel imperialer Machtausübung und der Kolonialisierung dienlich waren. Die Beiträge sollen Technikgeschichte in ihrer gesellschaftlich-kulturellen Funktion begreifen oder sich der Fortentwicklung der Maschinen, der Verfahren und des technischen Wissens widmen.“

Das Programm:

Donnerstag, 26. 2. 2009

14.00 Helmut Maier: Begrüßung und Eröffnung

14.15 Eckhard Schinkel: Rudolph Haack (1833-1909) und die "persönliche Monarchie". Zur Rolle von Führungseliten im Wilhelminischen Kaiserreich

14.45 Werner Tschacher: Herrschafts-Technik im lokalen Raum. Die Besuche Wilhelms II. in Aachen im Juni 1902 und Oktober 1911

15.15 Eike Lehmann: Über die Entstehung des wissenschaftlichen Schiffbaus in Deutschland

15.45 Kaffeepause

16.15 Siegfried Buchhaupt: Felix Lincke (1840-1917), seine Analyse der Schiffsteuermaschine und Vision der Entwicklung der Maschine zum Automaten

16.45 Stefan Krebs: „Deutschlands Größe beim Wettbewerb der Völker“ – Großmachtträume als diskursive Ressource für den Ausbau der Technikwissenschaften

17.15 Norman Pohl: Stoffe mit besseren Eigenschaften? Zum ökonomischen und kolonialen Kontext chemischer Produktion in der wilhelminischen Epoche

Freitag, 27. 2. 2009

9.00 Rüdiger Haude: Starre und weniger starre Systeme

9.30 Ralf Spicker: Zwischen Volksbegeisterung, privater und militärischer Konkurrenz:Die Entwicklung des Starrluftschiffs als Waffe im Spiegel des Flottenbaus

10.00 Franz Jungbluth: Zwischen Technikbegeisterung und „vaterländischer Pflicht“. Außendarstellung und Binnenperspektiven des Schütte-Lanz-Luftschiffbaus 1909-1917

10.30 Kaffeepause

11.00 Volker Mende: Allerhöchster Festungsbau. Kaiser Wilhelm II. und die Panzerfrage

11.30 Alexander Kierdorf: Eisenbeton – eine deutsche Erfolgsgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts

12.00 Thomas Irmer: Tönende Funken auf tönernen Füßen? Der Elektrokonzern AEG und das "System Telefunken"

12.30 Abschlußdiskussion