Harsefeld/Niedersachsen: Landkino der 1920er Jahre wird saniert

Besonders negativ wirken sich die aktuellen Corona-Einschränkungen auch auf die Kinolandschaft aus. Vor allem kleine Programm- und Provinzkinos, oft zugleich historische Orte mit eigener Geschichte und immenser lokaler Bedeutung, haben es schwer. Manche haben aber auch die Gelegenheit genutzt, größere Sanierungsmaßnahmen in Angriff zu nehmen. Dazu gehört das 1928 eröffnete Kino im niedersächsischen Harsefeld westlich von Hamburg. Die – ebenfalls bereits historische – Ausstattung aus den 1950er Jahren mit beleuchteten Tischen und Gruppen samtbezogener Klappsessel, wurde dem Freilichtmuseum am Kiekeberg übergeben, wie dieses mitteilte. Das Kino selbst soll wieder ganz im Stile der 1920er Jahre ausgestattet werden… Weiterlesen

Köln: Bildband „Der Pott“ erschienen

Bücher über das Ruhrgebiet gibt es nicht gerade wenige. Wenn wir dieses vorstellen, dann, weil es in vieler Hinsicht besonders empfohlen werden kann. Achím Bednorz fotografiert bereits seit Jahrzehnten immer wieder mit großer Sorgfalt Stätten der Industriekultur, und Walter Buschmann muss man eigentlich zumindest in der Fachwelt nicht mehr vorstellen…

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Berlin: Ingenieurbauführer erschienen

Ingenieurbaukunst in Berlin – das ist das Erbe von Generationen von Baumeistern und Bauingenieuren. Sie sorgten für das Funktionieren der Metropole, schufen die Tragwerke großartiger Architektur, und oft prägten ihre Werke auch direkt das Gesicht der Stadt. Ihre weltweit beachteten Industriebauten, Kraftwerke und Gasanstalten, markanten Brücken, Tunnel und Bahnhöfe oder auch Stätten für Kultur, Sport und Vergnügen sind zu Meilensteinen der Bau- und Kulturgeschichte Berlins geworden…

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Leverkusen: Bahnstadt-Chefin Vera Rottes verabschiedet

So ganz hat es nicht geklappt. Das mit dem heimlich Davonschleichen und bis zum letzten Arbeitstag eines tun, nämlich arbeiten, wie Vera Rottes es sich vorgestellt hatte, wenn sie bisher an den Abschied von der Bahnstadt gedacht hat. Die lieben Kollegen machten der Chefin der Bahnstadt-Entwicklungsgesellschaft einen dicken Strich durch diese Rechnung. Die Managerin musste am Freitag nämlich weg vom Schreibtisch im Neuen Magazin und ab nach draußen. Gärtnern stand auf dem Programm, das die Bahnstadt-Mitarbeiter der Spitzenmanagerin kurz vor dem Ruhestand verordneten…

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Ludwigshafen: Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz / Film und Rahmenprogramm

Ein neuer BASF inside-Film ermöglicht Einblicke in die wegen Covid 19  verschobene Präsentation der Wanderausstellung des Fritz-Bauer-Institutes im Besucherzentrum. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, erinnern Schaustücke wie Fotos und Texte an die Schrecken der Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen in dem Lager Buna-Monowitz und zeichnen dessen Entstehung, Betrieb und Auflösung nach. Das erste größere von einem Privatunternehmen initiierte und finanzierte Konzentrationslager entstand 1942 neben der Baustelle des neuen Buna-Werks der I.G. Farben. Hier, nur wenige Kilometer entfernt von dem Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, wurden die KZ-Häftlinge zur Arbeit gezwungen…

 

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