Hannover: Ausstellung „Erinnern gibt Zukunft“

Ende 2018 schließen die letzten Zechen in Deutschland. Damit geht eine jahrhundertelange Bergbautradition zu Ende. Bereits 2005 entstand am Niederrhein die Ausstellung „Erinnern gibt Zukunft“. Initiator war der dortige Arbeitskreis Kirche und Bergbau. Im Katalog heißt es einleitend: „Der Strukturwandel am linken Niederrhein war in den vergangenen 15 Jahren häufig mit zum Teil harten Auseinandersetzungen um die Arbeitsplätze in der Montanindustrie gekennzeichnet. In dieser Zeit haben sich auch die Kirchen an der Seite der Bergleute für sozialverträgliche Lösungen eingesetzt und mitgeholfen, dass viele Menschen in unserer Region solidarisch zusammenstehen. Diese Verbundenheit ist uns der nachhaltigen Erinnerung wert, weil wir sie als wegweisend erachten‚ für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit (Sozialwort der Kirchen). Wir wollen dadurch Mut machen, in den vor uns liegenden gesellschaftlichen Fragen die gemeinsame Verantwortung zu stärken.“

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Essen: Ausstellung „Zeitalter der Kohle“ endet am 11. November 2018 / Preisträger des German Design Award 2019


Nicht nur der Abschied von der deutschen Steinkohlenförderung rückt näher. Auch in der Mischanlage auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein endet in wenigen Tagen die spektakuläre Gemeinschaftsausstellung von Ruhr Museum und Deutschem Bergbau-Museum Bochum „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“…

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Kiel: Tagung „Archäologie der Moderne. Standpunkte und Perspektiven“ vom 3. bis 5. 12. 2018


Die Moderne – so nah und doch so fern. Wer ist noch mit Kohle und Stahl aufgewachsen, wessen Eltern oder Großeltern lebten in einer Diktatur? Wer kennt Telefone mit einer Wählscheibe, wer weiß, was Henkelmänner sind? Eine Archäologie der Moderne blickt auf die Gegenstände und die Orte, die Biografien der Objekte und der Menschen. Sie muss sich aber auch der gesellschaftlichen Verantwortung mit dieser Epoche stellen und beantworten, was das Neue an ihren Erkenntnissen ist…

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