Archiv des Autors: ak2

Hamburg (zum Beispiel): Museen in Zeiten der Corona-Krise

Die flächendeckende Schließung der Museen, verbunden mit dem Aufruf, möglichst in den eigenen „vier Wänden“ zu bleiben, bietet der Digitalisierung und Internet-Kommunikation neue, ungeahnte Chancen. Wie etwa das Hamburgische „Museum der Arbeit“ damit umgeht, zeigt dessen jüngster Rundbrief (sorry, es heißt natürlich „newsletter“!)…

„Liebe Leser und Leserinnen, während die Stadt zu Hause bleibt, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, bringen wir Ihnen die Inhalte unseres Museums nach Hause. Kultureller Lieferservice! Auf der Speisekarte: unser historisches Online-Magazin „Hamburg Wissen“, virtuellen Rundgänge, Mitmach-Aktionen und vieles mehr.
Frisches Futter für den Geist gibt es auch täglich auf unseren Social Media-Kanälen: Auf FacebookInstagram oder Twitter versorgen wir Sie ebenfalls mit Inhalten aus unserem Haus und den weiteren Standorten der Stiftung Historische Museen Hamburg. #closedbutopen“

Nutzen Sie die Zeit, und gehen Sie virtuell auf Reisen, gerne auch auf den Spuren der Industriekultur, und bleiben Sie gesund dabei!

 

Corona-Epidemie: Museen, Bibliotheken und Archive geschlossen

Zur Eindämmung der Corona-Epidemie bleiben in ganz Europa in den nächsten Wochen auch die Museen, Bibliotheken und Archive für Besucher bzw. Nutzer bis mindestens Mitte April 2020 geschlossen. Dies gilt im Bereich der Industriekultur etwa für die Museen der Landschaftsverbände in NRW, für das Bergbaumuseum Bochum und alle kommunalen Museen. Kongresse und Tagungen, Führungen und Exkursionen wurden abgesagt bzw. verschoben. Nähere Informationen direkt bei den betroffenen Institutionen und Veranstaltern…

LWL-Industriemuseen

LVR-Industriemuseen

Deutsches Bergbau-Museum

Leipzig: Ausstellung „Das Auge des Fotografen. Industriekultur in der Fotografie seit 1900“

Im Jahr der Industriekultur 2020 in Sachsen rückt das Museum für Druckkunst das Medium Fotografie in den Fokus, in dem sich die Vielfalt der Industriekultur hervorragend widerspiegelt. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentierten Fotografen die sich rasch verändernde industrielle Gesellschaft und setzten dabei Mensch, Handwerk und Architektur in Beziehung. Die Industrie bot neue, unentdeckte Motive, während die Wirtschaft selbst Auftraggeber der Bildproduktion wurde. Die daraus resultierenden Fotografien sind bildliche Dokumente der Industriekultur- oft mit künstlerischem Anspruch…

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Frankfurt am Main/Köln: Ausstellung: „Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz – Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus“

Der Chemiekonzern IG Farben ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zum Konzentrationslager Auschwitz eine chemische Fabrik zur Produktion von Buna errichten, einem für die Kriegswirtschaft wichtigen synthetischen Kautschuk. Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle tausende von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz, außerdem Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa ein. Mit der SS arbeiteten die IG-Farben-Manager eng zusammen. Für die ständig steigende Zahl von KZ-Häftlingen errichteten sie 1942 gemeinsam mit der SS das firmeneigene Konzentrationslager Buna-Monowitz…

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