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Berlin: Tagung „Underground Architecture Revisited” vom 20. – 23. Februar 2019

Architekturmoderne unter Tage: Die internationale Konferenz Underground Architecture Revisited widmet sich der architektonischen Gestaltung von U-Bahnhöfen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im europäischen Vergleich. Verkehrsarchitekturen prägen das Erscheinungsbild unserer Städte in hohem Maße und fungieren als Identifikationsorte für ihre Nutzer*innen. Unter Modernisierungsdruck drohen großstädtischen Infrastrukturen der Nachkriegsmoderne entstellende Veränderungen und Verluste…

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Düsseldorf: Ausstellung „Neues Bauen im Westen“

Aus der Vielzahl von Veranstaltungen anlässlich des Bauhaus-Jubiläums kann die „Industriekultur“ nur auf einige Highlights besonders hinweisen. Dazu gehört diese Ausstellung des NRW-Kulturministeriums und der Architektenkammer NW. Letztere teilt dazu mit:

„Das Jahr 2019 steht ganz im Zeichen des 100sten Geburtstags des Bauhauses. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es viele Entwicklungslinien, Akteure und Spuren, die zur Geschichte des Bauhauses beigetragen haben bzw. die aus dem Bauhaus folgten.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen zeichnet mit der Ausstellung „Neues Bauen im Westen“ die wichtigsten dieser Entwicklungslinien nach und stellt in Texten, Fotos und maßstabsgerechten Modellen emblematische Bauwerke des „Neuen Bauens“ aus Nordrhein-Westfalen vor. Die Ausstellung ist Teil des Landesverbundes „bauhaus100 im westen“ und wird mit Förderung des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft realisiert.

Zur Vernissage am 5. Februar um 18.30 Uhr wird Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen ein Grußwort sprechen.

Die Wanderausstellung wird nach der Erstpräsentation in Düsseldorf (05.02. – 31.03.19) auch in Dortmund, Berlin, Köln, Münster und an weiteren Standorten zu sehen sein. Eine Internetplattform, die in Kooperation mit den Landschaftsverbänden Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) erstellt wird, präsentiert weitere relevante Bauwerke aus unserem Bundesland.“

Weitere Informationen und Anmeldung hier

Bremen: Doku-Drama „Die Affäre Borgward“

Der Name des Automobil-herstellers Carl F.W. Borgward ist noch heute ein Synonym für das westdeutsche Wirtschaftswunder. Für Hundertausende ist die „Isabella“ von Borgward das erste eigene Auto nach dem Krieg, Borgward sichert tausende von Arbeitsplätzen in Bremen. Doch 1961 geht das Unternehmen des leidenschaftlichen Konstrukteurs überraschend pleite, ausgerechnet im damals reichsten Bundesland…

Viele Fragen blieben offen – bis heute. Hartnäckig ranken sich Verschwörungstheorien um die erste große Wirtschaftspleite der Nachkriegszeit. Wieso wurde gerade im florierenden Aufschwung kein Retter für das schlingernde Unternehmen gefunden? Welche Verbindungen gab es zwischen Politik und Industrie? Welche Rolle spielten der Bremer Senat und konkurrierende Firmen?

Das Dokudrama des NDR (in der Hauptrolle Thomas Thieme) zeichnet Aufstieg und Fall des genialen Autokonstrukteurs Borgward nach: „Eine Geschichte großer Träume und noch größerer Tragik.“

PS:

Inzwischen ist Borgward wieder als Marke im Automobilgeschäft, und zwar ausgerechnet durch den chinesischen Automobilhersteller Foton. Dieser will in Bremen in Zukunft Elektroautomobile unter dieser Marke herstellen. Unter der rot-weißen Borgward-Raute wird ausdrücklich an die Tradition der Marke angeknüpft.

https://www.borgward.com/de/unternehmen/historie/

Bild: NDR / Jörg Landsberg