Archiv für den Monat: Juni 2011

Essen: Ausstellung „Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten“ eröffnet

­ Unter den ausgestellten Kostbarkeiten befinden sich die älteste Porträtaufnahme Alfred Krupps, ein beeindruckendes acht Meter langes, weltweit einzigartiges Werkspanorama von 1864, frühe Farbdias der 1930er Jahre und reich geschmückte Familienalben. Im 19. Jahrhundert hat sich die Firma Krupp weitaus früher und intensiver dem Medium Fotografie gewidmet, als dies bei anderen Unternehmen zu beobachten ist. Bereits Alfred Krupp (1812-1887) nutzte die noch junge Technik zur Repräsentation und Dokumentation des Unternehmens, gründete eine "Photographische Anstalt" und schrieb: "Die Bilder sind & wunderschön. Nach langen Jahren werden diese Bilder noch interessant sein. Sie sind und bleiben würdige Geschenke für Fürsten, Behörden und Private." Auch in den nachfolgenden drei Generationen zeigten die Krupps ein ausgeprägtes Interesse an innovativen Verfahren der Fotografie und ließen sich wiederholt von prominenten Fotografen ihrer Zeit porträtieren. Bis auf wenige Einzelstücke stammen alle Exponate dieser Sonderausstellung aus der einzigartigen und international beachteten Sammlung des in der Villa Hügel beheimateten Historischen Archivs Krupp. Das zeitliche Spektrum beginnt in den 1840er Jahren – der Frühzeit der Fotografie – mit Daguerreotypien und reicht bis in das 21. Jahrhundert hinein. Der Anlass für diese Sonderausstellung ist ein Jubiläum: Im Jahr 1811, also vor 200 Jahren, gründete Friedrich Krupp in Essen eine Gussstahlfabrik die Keimzelle eines Weltkonzerns.

Krupp_1.450.jpgAlfried Krupp mit einem Lehrling

Das Begleitbuch zur Ausstellung „Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten“ ist im Deutschen Kunstverlag erschienen. Mit dem umfangreichen Band werde zum ersten Mal ein umfassender Querschnitt der Sammlung vorgestellt, der sowohl die Familie Krupp als auch die industrielle Welt der Firma einbezieht.

Villa Hügel
Hügel 15
45133 Essen

FÜHRUNGEN
Informationen und Buchungen: Tel.: +49 – (0)201 – 61 62 9 17
Fax: +49 – (0)201 – 61 62 9 11
Mail: info@villahuegel.de

Zur website der Villa Hügel

Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten
18. Juni bis 11. Dezember 2011
Di-So 10-18 Uhr

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Wilhelmshaven: Symposium „Südzentrale – war‘s das?“

­ ­Weder Substanzsicherungen, geschweige gar, eine erhaltende Nachnutzung wurden ernsthaft angegangen, heisst es weiter. Im Gegenteil: Dem erneuten Abrissantrag des Eigentümers sei Anfang des Jahres stattgegeben worden. Das Symposium zeigt Potentiale des Ortes und (verpasste) Chancen auf.

Symposium und anschließende Diskussion am Samstag, 18. Juni 2011 ab 11.00 Uhr

Veranstalter: Forum Wilhelmshaven – Erhaltet die Südzentrale / Oldenburgische Landschaft ­

Ort: Deutsches Marinemuseum, Südstrand 125, Wilhelmshaven

Kurzreferate und Statements von: Axel Föhl, Wolfgang Neß (Industriedenkmalpflege), Gottfried Kiesow (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), Martin Thumm, Christoph Gerlach (HAWK Hildesheim), Uwe Meiners (Museumsdorf Cloppenburg), Henning Venske, Ingo Sommer u.v.a

Kontakt:
Corinna Nickel 0172. 432 46 58 oder
Bettina Brosowsky 0170. 579 12 27

zur Website suedzentrale.com

zu einer Sammlung von Bildern und Artikeln zur Südzentrale

­zum Artikel der NZZ am 15. 4. 2011

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Hamburg: Erste „Tage der Industriekultur am Wasser“ in der Metropolregion Hamburg vom 19. bis 21. August 2011

­Die eigene Website der Tage der Industriekultur stellt die Industriedenkmale vor, die sich an den Tagen der Industriekultur beteiligen, und bietet dazu "Routen der Industriekultur" – Radwege, Schiffslinien, Eisenbahnen, die die Objekte miteinander verbinden – und eine kurze Industriegeschichte der Metropolregion Hamburg. Die Informationen werden kontinuierlich ergänzt und vervollständigt, je näher die Tage im August rücken. Das Programm steht als Download zur Verfügung und soll auch als Broschüre erhältlich sein. Die Industriegeschichte der Region ist auf besondere Weise mit dem Wasser verbunden: Die Industrialisierung entwickelte sich vor allem an der Elbe mit ihren Nebenflüssen und Kanälen und hatte einen stark maritimen Charakter. Hafenanlagen, Schiffe, Schleusen, Brücken, Werften, Kraftwerke, Leuchttürme sind die Zeugnisse dieser besonderen Geschichte. Heute ist die Metropolregion Hamburg eines der größten Industriereviere Europas. Die Technikentwicklung am und mit dem Wasser unterscheidet sie von anderen Regionen und macht sie so einzigartig. Dies gilt es bei den drei Tagen der Industriekultur am Wasser auf unterhaltende Art und Weise dem Publikum vorzustellen, um den Stolz der Bewohner auf ihre Metropolregion zu stärken und sie für Besucher von außerhalb noch attraktiver zu machen. Viele Kreise und Kommunen der Metropolregion Hamburg tragen zu den Tagen der Industriekultur Bedeutendes bei. Zwischen Cuxhaven und Vietze an der Elbe, zwischen Gnarrenburg und Ratzeburg und zwischen Lüneburg und Wilster öffnen sich etwa 80 historische Industrieanlagen und Industriemuseen dem Publikum, um Vorführungen und viele Programmangebote zu präsentieren. Mit dabei sind "produzierende" Betriebe wie die Hitzler-Werft in Lauenburg oder das Kohlekraftwerk in Wedel, Hafenanlagen in Cuxhaven, Stade oder Hamburg (mit der historischen "50er Strecke"), große Schleusen wie das Schiffshebewerk Lüneburg oder kleine wie die Palmschleuse in Lauenburg, Wassermühlen wie in Scheeßel oder Moisburg, Schöpfwerke, Wassertürme und sehr viele historische Schiffe. Dazu gehören die Frachtschiffe "Cap San Diego", "Bleichen", "Greundiek" und "Iris Jörg", die Eisbrecher von Geesthacht, der Dampfeisbrecher "Elbe", das Feuerschiff "Elbe 1", der Raddampfer "Kaiser Wilhelm", die Ewer "Wilhelmine von Stade" und "Gloria", der Schlepper "Fairplay VIII", die "Schaarhörn", die Fähren von Brobergen, Gräpel und Eickeloh sowie die Schwebefähre von Osten-Hemmoor, die strenggenommen eine bewegliche Brücke ist. Es gibt wohl keine Region auf der Erde, in der mehr historische Schiffe in Betrieb erhalten werden, als in der Metropolregion Hamburg. Manche der Industriedenkmale öffnen sich zum ersten Mal einem breiten Publikum. Die Tage der Industriekultur richten den Fokus so auf Objekte der Industriegeschichte, die nicht sofort ins Auge fallen. Dazu gehören unter anderen die "Kamelbrücke" mit Kleinbahndamm in Ratzeburg oder die Rieselwiesen an der Seeve. Die Veranstaltung macht auch auf die oft ehrenamtlichen Erhalter und Betreiber von Industrieanlagen aufmerksam. Ohne dieses Engagement wären Tage der Industriekultur in der Metropolregion Hamburg nicht denkbar. Im Programm der Tage der Industriekultur am Wasser wird für jeden Geschmack etwas dabei sein und die Besucherin oder der Besucher hat die Qual der Wahl nicht nur zwischen den vielen Objekten, sondern auch zwischen technischen Vorführungen, Führungen, Ausstellungsbesuchen, Filmvorführungen, Musik und Mitfahrten. Das Programm wird mehrere hundert einzelne Angebote – verteilt auf drei Tage – enthalten. Viele Programmpunkte werden dem Publikum kostenlos geboten, andere können zu einem vergünstigten Tarif besucht werden. Im Juni wird ein Katalog erscheinen, der alle teilnehmenden Industriedenkmale vorstellt und zu dem ein Programmheft gehört, das sämtliche Veranstaltungen der Tage der Industriekultur auflistet. Die Tage der Industriekultur am Wasser wurden von der "AG-Kultur" der Metropolregion Hamburg initiiert. Sie sind eine Veranstaltung der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg, werden von der Stiftung Historische Museen Hamburg / Der Museumsdienst Hamburg organisiert und von der Metropolregion Hamburg gefördert. Mehrere Sparkassen der Metropolregion in Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützen das Projekt.

http://www.tagederindustriekultur-hamburg.de/

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Essen: Welterbe-Tagung „Industriekultur als urbaner Transformationsprozess“ am 27. Juni 2011 auf Zollverein

­PROGRAMM

10:30 Uhr Registrierung und Begrüßungskaffee

11:00 Uhr Begrüßung
Hermann Marth // Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein
Oda Scheibelhuber // Leiterin der Abteilung Raumordnung, Stadtentwicklung, Wohnen, Öffentliches Baurecht im BMVBS

11:30 Uhr Einführung

Industriekultur als Plattform der Kultur im 21. Jahrhundert
Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig // Generaldirektor UNESCO, Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Das industrielle Erbe als Baustein für die Profilierung von Städten und Regionen
Prof. Dr. Dorothee Haffner // Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Stärkung der Städte durch Umnutzung von industriellen Brachen – Projektbeispiele aus Sachsen
Prof. Markus Otto // Institut für Neue Industriekultur Cottbus

12:45 Uhr ­Mittagessen

13:45 Uhr Parallele Werkstätten // Führungen

16:15 Uhr Kaffeepause

16:45 Uhr Diskussion der Werkstattergebnisse
Elke Frauns (Moderation) // Prof. Dr. Dorothee Haffner // Prof. Markus Otto // Dr. Markus Harzenetter // Dr. Marta Doehler-Behzadi, BMVBS

17:45 Uhr Ausblick
Oda Scheibelhuber, BMVBS

Werkstatt A // Erfolgreiche städtebauliche Planungsinstrumente zur Revitalisierung von Industriebrachen
Führung: „Städtebauliche Weiterentwicklung und Leitbild Zeche Zollverein“ Moderation: Elke Frauns

Berichterstatter: Dr. Markus Harzenetter // Landesamt für Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

Impulse:

Gestaltungsempfehlungen zur Integration von Industriedenkmalen in städtebauliche Zusammenhänge
Dr. Markus Harzenetter

Industriekultur als städtebauliches Planungsinstrument – Das Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Walter Ollenik // Stadt Hattingen

Bewahrung und Transformation von Industriedenkmalen – Projektbeispiele für interdisziplinäre Planungsprozesse
Ursula Mehrfeld // Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Werkstatt B // Industriedenkmale als Bestandteile integrierter Stadtentwicklung
Führung: „Kokerei“ Moderation: Karl Jasper // Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr NRW

Berichterstatter: Prof. Markus Otto

Impulse:

Transformationsprozesse umgenutzter Industrieareale von und für die Kultur- und Kreativwirtschaft
Heike Oevermann // Technische Universität Berlin

Stärkung innerstädtischer Nebenlagen – die ehemaligen Versorgungsbauten „Elektropolis“, Berlin
Dr. Hans Achim Grube // Architekt und Denkmalpfleger

Der Aktionsplan für industrielle Flächendenkmäler
Kornelius Götz // Mitglied in The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage (TICCIH)

Werkstatt C // Standortentwicklung durch Industriekultur
Führung: „Denkmalpfad“ Moderation: Prof. Dr. Antje Wolf // Education Business Communication Hochschule Hamburg

Berichterstatter: Prof. Dr. Dorothee Haffner

Impulse:

Dynamische Stadtentwicklung: Industriekultur als Inspirationsquelle der Kulturschaffenden und Kreativen
Bertram Schultze // Leipziger Baumwollspinnerei

Erfolgsfaktoren industrietouristischer Einrichtungen – Routen der Industriekultur
Prof. Dr. Antje Wolf

Industriekultur authentisch vermitteln: Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg
Andrea Riedel // Museumsleitung und Geschäftsführung

Gesamtmoderation: Elke Frauns // büro frauns

Anmeldung bis zum 20. Juni per E-Mail an welterbe@bbr.bund.de unter Angabe, in welcher der drei angebotenen Werkstätten man mitarbeiten möchte. 

Veranstaltungsort: Auf Zollverein, Halle 2
Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

Programm und Anmeldung als Download (über das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz) hier­

Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten
Ref. I 7 – Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz
Bundesinstitut für Bau- Stadt und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn

 www.welterbeprogramm.de

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Frankfurt: Ehemalige Landmaschinenfabrik Mayfarth wird „Klassikstadt“ – Berliner „Meilenwerk“ macht Schule

­ Klassikstadt entstand nach eigenen Angaben in einem monumentalen Fabrikgeschossbau aus dem Jahre 1910, ursprünglich gebaut für die Landmaschinenfabrik Mayfarth. Die Fabrikanlage beeindruckt durch die komplett erhaltene historische Backsteinfassade mit schönen Bogenfenstern. Gemeinsam mit weiteren “ausdruckstarken“ Nebengebäuden, einer umlaufenden Aussenanlage und Grünfläche bildet das Areal von ca. 20.000 qm ein eindrucksvolles Ensemble für Klassikstadt. Das Gebäude ist Bestandteil der Route der Industriekultur Rhein-Main.

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Das Fabrikgebäude an der Orber Strasse im Frankfurter Osten habe bereits zwei Kriege unbeschadet überstanden und den verschiedensten Zwecken gedient: von der Landmaschinenproduktion zur Bundesdruckerei von 50 DM-Scheinen bis hin zur Lagerung von Uniformen des Bundeszolls. Als sich Unternehmensberater Marc Baumüller vor wenigen Jahren entschloss, seine Leidenschaft für klassische Automobile zum Beruf zu machen, fand er, so die Heidelberger-Beton weiter, in der ehemaligen Landmaschinenfabrik Mayfarth aus rotem Ziegelstein die ideale Lokation für die „Klassikstadt“. „Es gab weder Strom, noch Wasser, noch Heizung“, erinnert sich der Geschäftsführer. Gemeinsam mit dem Darmstädter Architekturbüro Lengfeld & Wilisch Architekten und in enger Absprache mit dem Denkmalamt wurde die betagte, 20.000 Quadratmeter große Anlage zu neuem Leben erweckt. „Ein idealer Standort, denn von Anfang an war klar, dass ein Neubau für die Präsentation und Unterbringung der Raritäten auf vier Rädern nicht in Frage käme. So passt für uns auch der Denkmalschutz, unter dem das Gebäude steht, gut zusammen zum Erhalt der Liebhaberfahrzeuge, dokumentieren sie doch eine besondere Kultur der Fortbewegung“, erläutert Baumüller. Anders als in einem Automuseum, das dauerhaft mit Exponaten bestückt ist, werde in der Klassikstadt das Wort „mobil“ erfahrbar. Bei jedem – im Übrigen kostenlosen – Besuch sind immer wieder andere Wagen vor Ort. Mobilität ist sprichwörtlich, man sieht und hört die exklusiven Wagen ein- und ausfahren. Schließlich sind ihre Besitzer nicht nur kultivierte Sammler, sondern auch leidenschaftliche Fahrer. So können Autobesitzer und Sammler in den Obergeschossen komfortable Einstellmöglichkeiten für Oldtimer mieten. Die gläsernen Boxen bieten Klassiker-Liebhabern optimale – für das Rhein-Main-Gebiet einmalige – Bedingungen. Temperiert, sicher und unter ihresgleichen stehen die Wagen in den weitläufigen Hallen auf drei Stockwerken zwischen den historischen Trägern. Die Last der Automobile, fahrbare Hebebühnen und schwere Werkstatteinrichtungen erforderten eine durchdachte Bodenkonstruktion. Daher wurden in den oberen Stockwerken Betonböden mit Stahlmatten ausgeführt, die der Deckenertüchtigung dienen. Im Erdgeschoss seien die Gastronomie und ein großer Eventbereich mit bis zu 1000 Quadratmetern Fläche sowie Tagungsräume für kleinere Veranstaltungen mitten ins Geschehen rund um die schönen Wagen integriert. Bei Café Latte lässt sich in einer der drei rundum verglasten Werkstätten beobachten, wie etwa der Motorblock eines schmucken Alfa Giulietta von 1954 gewienert wird. Wird irgendwo ein Achtzylinder gestartet, lockt der Sound gleich eine Anzahl Liebhaber zum Ort der Begeisterung. Mit der Klassikstadt hat Marc Baumüller ein – dem Berliner „Meilenwerk“ vergleichbares – Konzept realisiert, das Liebhaber von Luxus-Linern der Straße zu faszinierten Besuchern, wenn nicht gar zu dauerhaften Gästen und Mietern für die Unterbringung ihrer Oldtimer macht. www.klassikstadt.de

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