Archiv für den Monat: Juli 2008

Königswinter/Rhein: 125 Jahre Zahnradbahn auf den Drachenfels

Die Bauarbeiten der heute ältesten Zahnradbahn Deutschlands begannen auf Initiative der Deutschen Lokal- und Straßenbahngesellschaft im November 1882 und verschlangen insgesamt 617.000 Mark; am 17. Juli1883 konnten die ersten Passagiere starten. Bei dem zeitgleich 1882-1884 errichteten Schloß Drachenburg erhielt die Bahn eine Mittelstation.

Von 1889 bis 1958 existierte eine zweite Zahnradbahn auf den benachbarten Petersberg. 1913 übernahm Kölnisch-Wasser-Fabrikant Ferdinand Mülhens, auch Bauherr des  Hotels auf dem Petersberg, das Unternehmen Drachenfelsbahn; bis heute ist die „Bergbahnen im Siebengebirge AG“  im Besitz der Familie.

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1866-69 war in den USA die erste Zahnrad-Bergbahn auf den Mount Washington im Bundesstaat New Hampshire gebaut worden; sie ist bis heute in Betrieb. Die Idee wurde auch in der Schweiz verfolgt und in verschiedenen Systemen weiterentwickelt. Nach einem Prinzip von Niklaus Riggenbach (patentiert in Frankreich 1863) entstand bis 1871 mit der Vitznau-Rigi-Bahn die erste Zahnradbahn in Europa. Auch die Dachenfelsbahn wurde von Riggenbach entworfen und gebaut. Ab 1953 wurde sie elektrifiziert. Eine originale Dampflok der Fa. Sulzer aus dem Jahre 1927 steht seit 1968 vor der Talstation, die als Drachenfels Tourismus-Bahnhof auch eine Ausstellung zur Geschichte des Bahn enthält.

Anläßlich des Jubiläums bot die Bahn im Juli mehrfach Sondertarife. Für den Herbst ist eine umfangreiche Veröffentlichung angekündigt. Bereits erhältlich ist eine von dem Wuppertaler Grafiker Lutz Menze gestaltete Sonder-Briefmarke.

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Zur Internet-Seite der Drachenfelsbahn

Detaillierte technische Informationen hier

Umfangreiche Informationen zu Zahnradbahnen allgemein- in Deutschland unter www.werkbahnen.de– weltweit bei www.wikipedia.de

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Jubiläumsplakat von Reinhard Zado

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Braunschweig: Sanierung der Rosentalbrücke

Die beliebte Fußgängerbrücke wird von zwei massiven, portalartigen Brückenpfeilern getragen, welche die eiserne Hängekonstruktion aufnehmen.

Insbesondere muss die Metallkonstruktion der Brücke saniert und gegen Korrosion geschützt werden. Holzbohlen ersetzen künftig den verschlissenen Gussasphaltbelag von 1950. Weiterhin werden an den Mauerwerks-Pfeilern einzelne, schadhafte Steine ausgetauscht; die Hinterfüllung des Mauerwerks erhält eine Mörtelinjektion.

Dafür stehen nach Angaben der Stadtverwaltung insgesamt 225.000 Euro zur Verfügung. Ende Oktober 2008 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Fotos hier (dann auf das Bild klicken!) 

 

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