Workshop „Im/mobil – Aufzüge, Rolltreppen und Hebewerke“ in Hamburg

Technische Anlagen zur Beförderung von Personen oder Gütern führen ein Schattendasein in der architekturhistorischen Forschung. Deren dynamischer Charakter bei gleichzeitiger Ortsgebundenheit dient dem Transport von Menschen, Waren, Fahrzeugen etc. und wird bislang oftmals aus isolierten Perspektiven
betrachtet: Entweder aus einer eher technik- und ingenieursgeschichtlichen Sicht oder vorwiegend
unter design- und kunsthistorischen Aspekten.Der Workshop zielt daher auf eine synthetisierende Betrachtung, bei der eine Kombination aus ästhetischen und technischen Gesichtspunkten in der Forschung zu einer neuen
Herangehensweise an diese Objekte führen soll, die insbesondere bei denkmalpflegerischen
Fragen sowie Problemen der Erhaltung oder Ertüchtigung eine zusätzliche Argumentations-
ebene eröffnet. Denn gerade bei diesen Architekturen ist, viel mehr als bei statischen
Objekten, der Aspekt der Raumwahrnehmung und der Erlebbarkeit in der Bewegung von
zentraler Bedeutung. Dies gilt für Passagiere etwa einer verglasten Aufzugsanlage im Lichthof eines
Kaufhauses, einer historischen Schwebefähre oder für Fahrgäste auf einem Schiff, das durch ein
Schiffshebewerk in vertikale Bewegung versetzt wird.

Im/mobil – Aufzüge, Rolltreppen und Hebewerke
Architekturen des Transports und Möglichkeiten ihres Erhalts im Fokus von Kunst- und Technikgeschichte (1850–2021)

Interdisziplinärer Workshop am 20. November 2021
Organisation: Robin Augenstein M.A.,
Dr. Frank Schmitz (Universität Hamburg)
Veranstaltungsort
Universität Hamburg, Kunstgeschichtliches Seminar,
Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel, Raum 221.
Anmeldung erbeten unter:
frank.schmitz@uni-hamburg.de
Die Veranstaltung findet unter 3G-Bedinungen statt.

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