150 Jahre Hoesch in Dortmund

Fünf Mitglieder der Familie Hoesch unterzeichneten den Vertrag zur Errichtung eines Eisen- und Stahlwerkes „bei Dortmund“. Sie ahnten nicht, was sie damit auslösten. 150 Jahre später, am Mittwoch, 1. September 2021, veranstaltete die Stadt Dortmund, so teilte sie mit, eine Feierstunde anlässlich dieses Tages und seiner Folgen: Vor dem historischen ersten Eingangstor zur Westfalenhütte erinnerten Hoeschianer*innen daran, wie die Entscheidung von 1871 Dortmund geprägt und was sie für viele Zehntausend Menschen in den vergangenen anderthalb Jahrhunderten bedeutet hat.

Hoesch prägt Dortmund wie kein anderes Unternehmen – bis heute. Erstaunlich, denn den Stahlkonzern gibt es längst nicht mehr. Viele Dinge, für die die 600.000-Einwohner-Metropole heute bekannt ist, sind eng verknüpft mit Hoesch – zum Beispiel der BVB, die Nordstadt und der Phoenix-See. Sie sind das Ergebnis einer großen Unternehmensgeschichte, die vor genau 150 Jahren mit der Gründung begann. Die Dortmunder Journalisten Kay Bandermann und Till Krause wandern nach eigenen Angaben auf den Spuren des Konzerns und erzählen im Podcast „Hoesch.150“ vom Aufstieg und Niedergang des Stahlunternehmens. Sie möchten verstehen, wie Dortmund zu der Stadt wurde, die sie heute ist. Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge.

Hoesch.150 – Wie Stahl eine Stadt prägt – Podcast (podigee.io)

Das Hoesch-Museum zeigt anlässlich des Jubiläums ab dem 10. Oktober 2021 die Ausstellung „EISEN UND STAHLWERK: Arbeiten auf der Westfalenhütte“

Eisen und Stahlwerk: Arbeit auf der Westfalenhütte – Veranstaltungen – Hoesch-Museum – Museen – Freizeit, Kultur, Tourismus – Stadtportal dortmund.de

Der Westdeutsche Rundfunk erinnert in einem hörenswerten „Zeitzeichen“ an den grandiosen Aufstieg und dramatischen Fall des Unternehmens.

Hoesch wäre heute 150 Jahre alt geworden – Ruhrgebiet – Nachrichten – WDR

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