Museumsbahnen und Starkregen-Hochwasser

Nach ersten Informationen auf den Websites der betroffenen Bahnen sind die Schäden sehr unterschiedlich. Während es beim Förderverein Wupperschiene hieß: “So wie es bis jetzt aussieht sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen”, wurde bei der Ruhrtalbahn den Betrieb für Juli und August abgesagt. Hier sollen die Schäden nach Angaben aus informierten Kreisen erheblich sein. Auf der touristisch bedeutenden Ahrtalstrecke der Deutschen Bahn sind zahlreiche Brücken zerstört. Im Volme- und Lennetal im Märkischen sind auch Betriebe der Schwerindustrie vom Güterverkehr auf der Schiene abgeschnitten. Insgesamt beziffert die Deutsche Bahn die Schäden durch das Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit 1,3 Mrd. Euro. Der Wiederaufbau werde Jahre dauern; auch müssten in Zukunft etwa hochwasserfeste Brücken mit größeren Durchlässen gebaut werden.
Nach der Corona-Pandemie bedeutet die Flutwelle die zweite große auch finanzielle Herausforderung für die Schieneninfrastruktur der Deutschen Bahn und die Existenz der Museumsbahnen.

Foto: Brücke Kemna, Quelle: Förderverein Wupperschiene

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