Dortmund: 40 Jahre – Blick in die Geschichte des LWL-Industriemuseums

Mit einem Fest zum 40-jährigen Bestehen des LWL-Industriemuseums eröffnet am Sonntag, 17. November, die Ausstellung „Fabrik. Denkmal. Forum“ mit Fotografien von Berthold Socha in der Maschinenhalle der Zeche Zollern in Dortmund. Die Rettung der Maschinenhalle gab 1969 den entscheidenden Impuls für das Konzept eines dezentralen Industriemuseums. Es sollte die Industriegeschichte Westfalens repräsentieren und die „Kultur des Industriezeitalters beispielhaft darstellen, Denkmäler erschließen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen“, heißt es im Gründungsbeschluss der Landschaftsversammlung von 1979…

Berthold Socha begleitete die Entwicklung von Anfang an – nicht nur als Referent der LWL-Kulturabteilung, sondern auch als passionierter Fotograf. Seine analogen Schwarzweiß-Aufnahmen ergründen die skulpturalen Qualitäten der acht Museumsstandorte, zeigen Menschen, die am Aufbau beteiligt waren, und die heutige Nutzung. „Für unser Haus bilden Sochas Schwarz-Weiß-Fotografien ein einzigartiges Archiv. Sie zeigen eine sehr persönliche Sicht auf den langen Weg von der Fabrik zum Denkmal und weiter zum gesellschaftlichen Forum, wie wir das Museum heute verstehen“, fasst Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums, zusammen.

Die Ausstellung „Fabrik. Denkmal. Forum“ ist bis zum 8. März 2020 auf Zeche Zollern zu sehen. Das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen zeigt die Schau noch bis zum 22. Dezember. Das Ziegeleimuseum Lage präsentiert die Fotografien vom 24. November 2019 bis 29. März 2020.

Das Industriemuseum veröffentlicht zum Jubiläum auch eine neue Publikation. Der Band „In Bewegung. 40 Jahre LWL-Industriemuseum“ wird bei der Festveranstaltung vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bild: Blick in die Maschinenhalle im Mai 1978 mit einem Baugerüst im Hintergrund.
Foto: Berthold Socha

Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag