Goslar/Walkenried: WeltErbeBilder aus dem Harz – eine Ausstellung, zwei Standorte

Noch bis zum 27. Oktober 2019 sind sowohl am Rammelsberg als auch im Zisterzienser-Museum Walkenried Bilder des Kölner Malers Alexander Calvelli zu sehen. Unter dem Titel „WeltErbeBilder aus dem Harz“ zeigt die Ausstellung nach Angaben der Veranstalter die facettenreichen Motive des Welterbes im Harz. Ausgehend vom Rammelsberg über die Goslarer Altstadt, den Oberharzer Bergstädten, den Relikten der Oberharzer Wasserwirtschaft bis zum Kloster Walkenried zeigen die Bilder, was den Harz zu einer Region mit Welterbestatus gemacht hat…

Die Bildsprache Calvellis bedient sich klassischen Elementen der Industrie-, Stadt- und Landschaftsmalerei, allerdings sind es realistische Abbildungen der Szenarien. Anhand von im Vorfeld stattgefundener fotografischer Dokumentationen fertigt er Skizzen an, die er anschließend in Acryl auf Leinwand überträgt.

Mit dieser Technik steht er am Ende einer langen Entwicklung, die im 19. Jahrhundert mit im Malstil des Realismus verwurzelten Künstlern begann und sich aktuell fortsetzt. Alexander Calvelli ist ein Vertreter des „echten Realismus“, der sein malerisches Werk so zielgerichtet und insbesondere auf Industrielandschaften konzentriert und deren Charakteristiken und Eigenschaften vorstellt. Es ist ihm gelungen, exakt zu dokumentieren, aber bei aller Exaktheit der Zustände und Materialien auch mit Stimmungen und Atmosphärischem zu spielen.

Die Ausstellung ist am Rammelsberg und im Zisterzienser-Museum Walkenried vom 31. März bis 27. Oktober 2019 zu sehen. Eröffnet wurde der Standort Rammelsberg am 31. März 2019 um 11.00 Uhr mit einer Einführung in die Ausstellung durch den ehemaligen Direktor des Deutschen Bergbaumuseums Bochum, Herr Prof. Dr. Rainer Slotta.

Auskuft:
Dr. Martin Wetzel
Weltkulturerbe Rammelsberg – Museum und Besucherbergwerk
Bergtal 19, 38640 Goslar Tel. 05321 750-156, Fax 05321 750-130
E-Mail: wetzel@rammelsberg.de; www.rammelsberg.de

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