Dortmund: Baukunstarchiv NRW zieht in früheres Oberbergamt

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Das als “Museum am Ostwall” bekannte frühere Kunstmuseum der Stadt Dortmund wird, wie die Initiatoren heute mitteilten, ab sofort für seine neue Nutzung als Baukunstarchiv NRW saniert und umgebaut. Ursprünglich 1875 als preussisches Oberbergamt errichtet, befanden sich in dem Gebäude bereits ab 1911 städtische Museen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden nur zwei der ehemals vier Geschosse mit einer neuen Aussengestaltung wieder hergestellt…

Das Baukunstarchiv ist einer Einrichtung mehrerer Träger: Neben der Architektenkammer NRW und der Stiftung Deutscher Architekten ist auch die Ingenieurkammer Bau NW beteiligt. Die TU Dortmund bringt ihre bereits seit zwei Jahrzehnten aufgebauten Bestände des Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst ein und übernimmt auch die wissenschaftliche Leitung.

Die Sammlung enthält neben zahlreichen Architektennachlässen auch umfangreiches Material zur Geschichte des Ingenierbaus, so etwa das Planarchiv der Stahlbauabteilung der Gutehoffnungshütte in Oberhausen-Sterkrade und das Archiv des deutsch-ungarischen Bauingenieurs Stefan Polonyi.

Zur Pressemitteilung der Architektenkammer NW

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