Industriekultur

Magazin für Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte

­Essen/Dortmund: Techniknacht Ruhr 2013 am 11. Oktober

­Mit 34 Wirtschaftsunternehmen, Institutionen der öffentlichen Hand sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen an über 30 Standorten und rund 200 spannenden Führungen, Experimenten, Präsentationen und Mitmachangeboten für Jung und Alt, Technikliebhaber und solche, die es werden wollen. Ein mitreißendes Konzept des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik Rhein-Ruhr e.V., das bis 1.00 Uhr zahlreiche Nachtschwärmer in seinen Bann ziehen wird.

Kein Wunder. Denn das Ruhrgebiet ist der "Hotspot" für Ausgeschlafene. Ob es um die Entwicklung erneuerbarer Energien, die Erforschung zukunftsweisender Querschnittstechnologien oder um die dichteste Wissenschafts- und Forschungslandschaft Europas geht: Kaum eine andere Region in Westdeutschland durchlebte in den vergangenen Jahrzehnten einen so gravierenden Strukturwandel wie das Ruhrgebiet. Heute gilt die Metropolregion als einer der bedeutendsten Wissens- und Technologiestandorte Deutschlands. Alleine 21 Hochschulen mit 600 Studiengängen bilden pro Semester fast 200.000 Akademiker aus und bieten angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie jungen technischen Fachkräften beste Zukunftsperspektiven.

Was die Ideenschmieden des Ruhrgebiets sonst noch auf dem Kasten haben, können die Besucher auf den "Routen der Faszination" selbst erleben. "Trockene Theorie? Ganz im Gegenteil! Die Techniknacht Ruhr schickt Menschen auf eine unterhaltsame Reise in die faszinierende Welt der Technik und zeigt, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik alles andere als langweilig sind", so Martin Trinter, Vorstandsvorsitzender des VDE Rhein-Ruhr e.V.
Doch neben dem Wunsch, Alltagswissen und das Verständnis für Technik auf unterhaltsame Weise zu schärfen, steht ein weiteres Ziel ganz oben auf der Prioritätenliste der Technikerlebnisnacht und ihres Hauptsponsors RWE Deutschland AG. Nämlich junge Menschen für MINT-Fächer (Unterrichts- und Studienfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu begeistern, spannende Ausbildungsberufe und Studiengänge vorzustellen und attraktive, regionale Arbeitgeber zu präsentieren.

Wie funktioniert Techniknacht-Planung mit Know-how?
Um über 30 Standorte in sechs Städten für eine Nacht lang zu vernetzen, ist logistische Meisterleistung gefragt. Herzstück ist ein Netzplan mit vier Shuttlebus-Linien und zahlreichen Direktfahrten. Die entscheidende Rolle spielen dabei Städteportale in Dortmund, Bochum, Essen, Herne und Gelsenkirchen-Buer. Zwischen 17.30 und 1.30 Uhr pendeln von dort aus im 15- Minuten-Takt kostenlose Shuttlebusse oder starten Direktfahrten zu ausgewählten Führungsorten. Als wichtige Knotenpunkte bieten die Städteportale außerdem Anschluss an den ÖPNV. Übersichtsgrafiken, Netzplan und alle wesentlichen Informationen bietet den Besuchern ein Programmmagazin das im Ruhrgebiet ausliegt und im Netz abrufbar ist.

Vorverkaufsstart 5. September 2013
Um bei der Techniknacht Ruhr also dabei zu sein, heißt es für Technikbegeisterte daher schon jetzt: Tickets sichern! Ab dem 5. September sind diese bei www.ruhrticket.de, im Callcenter unter 0201/804 60 60 sowie den angeschlossenen Vorverkaufsstellen zum Preis von 15 ¤ als Basistickets, für 10 ¤ ermäßigt sowie als Familientickets zum Preis von 30 ¤ erhältlich. Die Tickets berechtigen nicht nur zum Besuch aller Stationen und zur Nutzung des Shuttle-Services, sondern ermöglichen auch die kostenfreie An- und Abreise im VRR. Voraussichtlich sind für Kurzentschlossene auch noch Tickets an den Abendkassen der Städteportale erhältlich.

11. Oktober 2013: Techniknacht Ruhr

Information und Anmeldung hier
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