­Dortmund/Herscheid-Werdohl: Ahe-Hammer wird Stück für Stück Instand gesetzt

­So hat sich über die Zeit zum Beispiel der Kopf des Hammers ein wenig von seinem Schaft gelöst. Das Schmieden war dadurch für Alfred Hinsching, der sich seit Jahrzehnten um den Ahe-Hammer kümmert und Besucher mit Schmiedevorführungen begeistert, schwieriger geworden. Die Handwerker der Stiftung konnten die Verbindung am Hammerkopf festigen, der jetzt wieder einwandfrei aufsetzt. Zudem werden derzeit einzelne Holzteile des Wasserrades rekonstruiert und anschließend eingebaut, damit die Wasserzufuhr problemlos verlaufen kann. Auch der Außenbereich rund um den Ahe-Hammer wird von der Industriedenkmalstiftung gepflegt. Ein neues Tor regelt seit Kurzem die Zuwegung und in einem Schaukasten werden demnächst alle Informationen rund um Führungen, Veranstaltungen und Termine ausgehängt. Um die Grünarbeit­en auf dem Gelände kümmert sich, wie bereits in den vergangenen Jahren, das Evangelische Johanneswerk e.V.
Um den Ahe-Hammer im nächsten Jahr regelmäßig einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird derzeit im Auftrag der Stiftung ein Konzept für Besucherführungen erarbeitet, Alfred Hinsching und Vertreter der Heimatvereine Herscheid und in Werdohl unterstützen die Industriedenkmalstiftung bei diesem Projekt.

Gerne hätte die Stiftung den Ahe-Hammer schon zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals geöffnet und gemeinsam mit Alfred Hinsching die Technik des Hammers präsentiert. Da aber die Schwarze Ahe aufgrund der langen Trockenheit nicht genügend Wasser führt, sind derzeit keine Schmiedevorführungen möglich.

Die Industriedenkmalstiftung möchte daher zu einem späteren Zeitpunkt, noch in diesem Herbst, zu einem Tag der offenen Tür einladen, um dann allen Interessierten die beeindruckende Technik des Ahe-Hammers zu zeigen.

Weitere Informationen zum Ahe-Hammer finden Sie unter www.industriedenkmal-stiftung.de und www.ghv-herscheid.de .

Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag