Leverkusen: Schmiedeteich des Freudenthaler Sensenhammers wird wieder geflutet

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Obwohl der in Schlebusch ansässige Bergische Schriftsteller Montanus Mitte des 19. Jahrhunderts der Dhünn eine große industrielle Zukunft vorausgesagt hatte, siedelte sich nur einee verhältnismäßig geringe Anzahl von Unternehmen an dem Rheinzufluss an. Dies begünstigte den Versuch, im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie und anderer Programm eine Wiederansiedlung bereits verschwundener Wanderfischarten in dem Gewässer zu versuchen (wir berichteten).
Eines der größten „Hindernisse“ bildeten Wehranlage, Stauteich und Mühlgraben des Freundenthaler Sensenhammers bei Leverkusen-Schlebusch. Dieser heute als Industriemuseum betriebene Sensenfabrik sollte nach zwischenzeitlichen Vorstellung teilweise aus den Einnahmen der Wasserkraft, die hier ein Gefälle von vier Metern nutzen kann, getragen werden.
Von der erneuten Flutung des Schmiedeteiches im Frühjahr 2012 verspricht man sich eine steigende Attraktivität des Museums als Ausflugsziel.
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