Salzburg: Freilichtmuseum Großgmain bietet neue industriekulturelle Attraktionen

Seit dem Frühjahr 2010 verbindet eine Feldbahnstrecke mehrere regionale Baugruppen des Museums. Unweit des Haupteingangs kann der Besucher an einem schmucken historischen Bahnhof (Nachbau aus Gaisberg) die von Dieselloks des Herstellers Schöma gezogenen Personenzüge besteigen. Mehrere Haltepunkte, teils hierher versetzten Original-Wartehäuschen, teils Nachbauten, liegen an der 1,7 km langen Strecke mit abschließenden Schleifen.

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Ebenfalls 2010 wurde ein ins Museum versetztes historisches Wasserkraftwerk wieder eröffnet. Das erstmals 1913 betriebene Kraftwerk diente ursprünglich zur Versorgung von Marmorsteinbrüchen am Untersberg bei Salzburg sowie des Schlosses Glanegg und weiterer Gebäude in Fürstenbrunn. Bauherr war die Familie Mayr-Melnhofen, die das Kraftwerk im Jahre 2006 dem Museum schenkte, nachdem es 1943-77 unter der Regie der Salzburger Stadtwerke Strom produziert hatte.

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Die technische Ausstattung der Erbauungszeit besteht aus einer Pelton-Turbine der Voith-Maschinenfabrik in St. Pölten; Generator, Schalttafel und Umspannwerk lieferten die Siemens-Schuckert-Werke in Wien. Gebäude und Einrichtung wurden originalgetreu im Zustand um 1970 wieder aufgebaut; allerdings ist wegen des geringen Wasseraufkommens am Bachlauf des Museumsgeländes ein Betrieb nicht möglich.

Tipp: Das Heft 1/2012 der Zeitschrift „Industriekultur“ widmet sich mit seinem Schwerpunkt dem Thema „Wasserkraft“.

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