Industriekultur

Magazin für Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte

Hamburg: Kräne werden neue Wahrzeichen für Hamburg-Harburg

­Der Kran der Firma Mulch (oben), erst 1972 aufgebaut, sollte nach dem Umzug der Firma, die 1889 als Kohlenhandel gegründet worden war, verschwinden. Letztlich bekam der Verein KulturWerkstatt in Harburg den Kran von der Seniorchefin Hanne-Lore Mulch geschenkt. 2007 erhielt er den Status als Denkmal, war damit aber noch nicht gerettet. Erst nach einer aufwändigen Restaurierung durch den Verein und den Kranexperten Roland Remstädt konnte der Kran als Wahrzeichen für den Harburger Binnenhafen gerettet werden.

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Auch ein zweiter Kran (unteres Foto) wurde wieder aufgebaut; er stammt ursprünglich von der Hitzler-Werft in Lauenburg. Der Unternehmer Arne Weber sorgte dafür, dass der Kran am Ziegelwiesenkanal restauriert wurde und heute Atmosphäre schafft. Das nostalgische Flair wird von den Dienstleistungs-betrieben geschätzt, die längst in die alten Industriegebäude oder neue Bürogebäude gezogen sind.

(Text und Fotos: Martin Pries, Hamburg)

Weitere Informationen zum Hafen Hamburg-Harburg hier

Die Umnutzung des Harburger Binnenhafens im Rahmen der „Werkstatt-Stadt“  ­

Filme:

Der Mulchkran in Aktion

Zur Geschichte des Krans von Arne Weber