Oberhausen: Ausstellung „Eisenwelten – Industriefotografie von Manfred Hamm“ in der St.Antony.Hütte

­Der Berliner Fotograf Manfred Hamm hat zwischen 1990 und heute bauliche Reste der frühen Eisenindustrie gesucht und zahlreiche Zeugen der Vergangenheit gefunden. Viele Bilder gehören inzwischen zur Sammlung des ­LVR-Industriemuseums.­

Wie das Museum nun mitteilt, werden in der St.Antony.Hütte ab dem 17. November 2009 rund 40 Schwarz-Weiß-Fotografien von Manfred Hamm präsentiert. Die Bilder zeigen frühe Standorte des Eisenhüttenwesens in Deutschland sowie in Polen im heutigen Zustand. In ausführlichen Bildlegenden werden Geschichte und Bedeutung des jeweiligen Werkes erläutert.

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Manfred Hamm wurde 1944 in Zwickau geboren, ist Fotograf und hat seine Werke auf zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Schon seit den 1970er Jahren liegt einer seiner Schwerpunkte bei der Industriekultur, die er unter anderem in Büchern über Industriearchitektur in Berlin und Niedersachsen/Bremen sowie über Bahnhöfe, Textilindustrie, Wasser und Industrie sowie Markthallen verarbeitete. Internationale Bekanntheit erlangte er mit „Tote Technik“ – Ein Wegweiser zu den antiken Stätten von Morgen (1981).­

Es ist geplant, die Dokumentation der frühen Eisenindustrie auf weitere europäische Länder auszudehnen. Für Hinweise auf weitere interessante Objekte ist der Fotograf immer dankbar (www.hamm-photographie.de).

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Die Ausstellung ist in Oberhausen geöffnet bis voraussichtlich Anfang 2011 und soll dann an weiteren Plätzen gezeigt werden.

Di-So 10-17 Uhr (Ab dem 01. Januar 2010: Di–Fr 10–17 Uhr, Sa und So 11-18 Uhr), Eintritt: 3 Euro (St. Antony.Hütte und Sonderausstellung)

LVR-Industriemuseum Schauplatz Oberhausen, St.Antony.Hütte

Antoniestraße 32 – 34; 46119 Oberhausen

Bilder:

Königshütte in Bad Lauterberg­­Bei der Ausstellungseröffnung (Manfred Hamm und Museumsleiter Dr. Burkhard Zeppenfeld) Neue Hütte in Schmalkalden (Thüringen)

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