Köln: Ausstellungshalle auf Clouth-Gelände eröffnet – Round Table über Zukunft des Atelierstandortes

­Programm am 1. Oktober: ­­

Thema: Halle Zehn_Cap Cologne e.V. – ein Beispiel für urbanen Strukturwandel und kulturelle Perspektive in Köln:

17.00 Uhr: Die Clouth-Werke – ein starkes Stück Industriekultur zwischen Abrissbirne und Wiederauferstehung

Führung über das Clouth-Gelände mit Thomas Luczak/Luczak Architekten Koeln und Alexander Kierdorf, Kunsthistoriker/ Rheinische Industriekultur e.V.; Treffpunkt ist in der Halle 10­

19.00 Uhr: Begrüßung & Einführung in die Ausstellung SECHS RICHTIGE + 1 von Barbara Hofmann-Johnson im Anschluss daran:

Zur Entdeckung und Entwicklung des Geländes der Clouth Werke seit den 1990er Jahren ­

Vortrag von Artur Starosczyk, Künstler und Vorstand CAP Cologne e.V.

ca. 19.20 Uhr : Round Table Diskussion

"Halle 10_Cap Cologne e.V. – ein Beispiel des urbanen Strukturwandels und einer kulturellen Perspektive in Köln"

Teilnehmer: – Barbara Foerster, Kulturamt der Stadt Köln – Bernd Streitberger, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen der Stadt Köln – Dr. N. Walter-Borjans, Dezernent für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln – Thomas Luczak/Luczak Architekten Koeln – Judith Ganz und Artur Starosczyk, Künstlerin und Künstler, Vorstand HALLE ZEHN_CAP Cologne e.V. – Jochen Hempel/Dogenhaus Galerie, Spinnerei Leipzig – Prof. Kasper König, Direktor Museum Ludwig, Köln – Dr. Wolfgang Strobel, Vorsitzender Kölnischer Kunstverein

Moderation: Claudia Cosmo, freie Kulturjournalistin, Köln

Die in Eigeninitiative von Cap Cologne renovierte Halle 10 mit ihrer Ausstellungsebene – einer dreischiffigen, von Pilzstützen geteilten Ausstellungshalle – bietet nach Angaben des Vereins seit kurzem wechselnde Ausstellungen.

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Während der plan09 ist hier nach Angaben der Veranstalter unter der Schirmherrschaft von Dr. Norbert Walter-Borjans, Dezernent für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln die Ausstellung ‑SECHS RICHTIGE + 1 – Raum-Arbeiten, Skulpturen, Installationen und eine Diaprojektion von: Hella Berent, Siegfried Kreitner, Kumiko Kurachi (J), Dany Paal, Barbara Roth (CH), Helga Weihs + Andreas Exner, kuratiert von Barbara Hofmann-Johnson, zu sehen.

Die Eröffnung fand bereits am 11. 9. 2009 um 19.00 Uhr statt (bis 4. 10. 2009).

Öffnungszeiten: Fr – So 15- 19 Uhr; 25. 9.: 15 – 22 Uhr; 26. 9. – 2. 10.: 13 – 21 Uhr und nach Vereinbarung; Kontakt: Tel.: 0049-(0)221-219.6486 oder mobil: 0049-(0)177-7630214.

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Die Ausstellung ‑SECHS RICHTIGE + 1- stellt Installationen, Objektbilder, skulpturale Arbeiten und eine Diaprojektion vor, die sich mit unterschiedlichen Aspekten einer Wahrnehmung von Raum, Bildraum, Architektur, Landschaft und Urbanität beschäftigen. Ausgehend von einer eher minimalistischen Formensprache reflektieren einige der vorgestellten Arbeiten dabei die konkrete architektonische Vorgabe der Halle Zehn – einer klaren und prägnanten, etwa 800 qm großen Ausstellungshalle auf dem Gelände der Clouth-Werke in Köln-Nippes, deren Strukturen und Verhältnismäßigkeiten zum Ausgangspunkt unterschiedlicher formaler und ästhetischer Übersetzungen werden. Hierbei erscheinen sowohl einzelne Strukturen und Maßverhältnisse, wie auch bestimmte Gestaltungselemente der Halle zitiert und ästhetisch erweitert, um beim Betrachter neue Wahrnehmungsmöglichkeiten anzuregen.

Weitere Arbeiten der Ausstellung thematisieren als Skulpturen technische Elemente, während der Aspekt der Landschaft als Ausgangspunkt räumlicher Vermessung und Formfindung in einer der vorgestellten Rauminszenierungen vergegenwärtigt wird. Die atmosphärische Wahrnehmung von Landschaft und urbanem Raum verschmilzt innerhalb der in der Ausstellung vorgestellten Diaprojektion und auf einer weiteren Ebene der künstlerischen Beiträge erscheint darüber hinaus auch die Verbindung zwischen Architektur und sozialem Raum metaphorisch angedeutet.­

Nächste Ausstellung: KONTINUUM

Eröffnung: Fr. 06.11.09, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 07.11. – 22.11.2009

Finissage: So. 22.11.09, 15 Uhr

Ortsbezogene Licht – Raum-Installation von Detlef Hartung und Georg Trenz­

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