Industriekultur

Magazin für Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte

Köln: Fußballmuseum soll nicht in den Rheinauhafen

Wie aus Presseberichten hervorgeht, wünscht der DFB eine „zentrale und vor allem repräsentative“ Lage, etwa am Breslauer Platz nördlich des Hauptbahnhofs. Hier stehen die Neugestaltung des Busbahnhofes und des bisher von einem provisorischen Musical-Theater eingenommenen Bauplatzes am Rhein an.

Das im ehemaligen Hauptzollamt neben dem Sport- und Olympia-Museum seit 1992 geöffnete private Schokoladenmuseum – inzwischen eng mit der Marke Lindt verbunden – ist Kölns besucherstärkstes Museum überhaupt, und auch das Sport- und Olympia-Museum macht immer wieder durch Ausstellungen und Veranstaltungen von sich reden.

Die Ansiedlung weiterer Kultureinrichtungen – so wie es das Nutzungskonzept vorsah – scheint jedoch nur schleppend voranzugehen. Dagegen macht – nach vielen Jahren des Stillstands – die Umsetzung der städtebaulichen Entwürfe durch den Bau der „Kranhäuser“ sowie weiterer Projekte rapide Fortschritte.

Mit deren Fertigstellung wird das linke Rheinufer zwischen dem Altstadt-Rheingarten und der Südbrücke als durchgängige Promenade zugänglich sein. Teil dieser Entwicklung ist auch die Einrichtung eines neuen Fähranlegers am Schokoladenmuseum, der in Zukunft von den in südlicher Richtung fahrenden Ausflugsschiffen regelmäßig angesteuert werden soll.

www.rheinauhafen-online.de 

(Foto: Dt. Sport- und Olympiamuseum)