Industriekultur

Magazin für Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte

Dortmund/Düsseldorf: Industriebrache um das „U“ wird „Zentrum für Kultur und Kreativität“

Wie die NRW-Landesregierung am 26. Februar mitteilte, wird im Rahmen der „Kulturhauptstadt Ruhr2010“ aus dem Altbau und um ihn herum ein „Zentrum für Kunst und Kreativität“ entstehen. Von den knapp 46 Mio. ¤ Gesamtkosten kommt die Hälfte aus EU-Fördermitteln; 30 % bringt die Stadt Dortmund auf, und 20 % steuert das Land aus Eigenmitteln bei.

Der Baukomplex soll unter anderem Einrichtung der Dortmunder Hochschulen, Filialen von Medieninstituten, Ausstellungsflächen und einen Kino/Theatersaal sowie ein „Welcome Destination Center für Touristen“ aufnehmen. Herausragendes äusseres Merkmal werde eine „spektakuläre Medienfassade“.

Ende Oktober 2007 war das Dortmunder Büro Gerber siegreich aus einem internationalen Architektenwettbewerb hervorgegangen. Im Mai 2008 soll mit ersten Infrastrukturmaßnahmen wie der Verlegung der Stadtbahn unter die Erde begonnen werden. Der eigentliche Baubeginn wird noch in der zweiten Jahreshälfte 2008 liegen, damit das Projekt im Jahre 2010 fertiggestellt werden kann. Dann soll unter anderem auf zwei Geschossen des U-Turms eine Sektion der Ausstellung für zeitgenössische Kunst „Mapping the region“ stattfinden.

Weitere 2010-Projekte der Stadt Dortmund unter der Überschrift „ Dortmund_Stadt der neuen Lebenskulturen“ betreffen die ehemaligen Hüttenwerksstandorte „Westfalen“  und „Phoenix/Hörde“ sowie den Hafen.

Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 26. Februar 2008 hier

Information der Dortmunder Wirtschaftsförderung hier

Gesamtplanung „Rheinische Strasse“ hier

Homepage der Architekten (siehe Wettbewerbe/KunstVertikale U-Turm Dortmund)