Köln: Vorschläge für Umnutzung des Gerling-Areals werden diskutiert

Nachdem der Gerling-Konzern 2006 vom französischen Unternehmen Talanx übernommen worden war, konnte der Kölner Firmensitz aufgegeben werden. Die zentral gelegenen Immobilien hat die Frankonia-Eurobau AG (Nettetal) übernommen, die in einem Gutachterverfahren verschiedene Szenarien für die anstehende Umwandlung des Gerling-Firmensitzes zu einem nutzungsgemischten, hochwertigen und lebendigen Innenstadtviertel erarbeiten ließ. Dieses zweistufige Verfahren wurde Ende 2007 abgeschlossen. Die drei ersten Plätze belegten Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner, Köln, Steidle Architekten, München und Petzinka Pink Technologische Architektur, Düsseldorf.

Die Umwandlung der aufwendigen, repräsentativen Verwaltungsbauten in hochwertige Wohn- und Büroflächen sind nur durch erhebliche Eingriffe möglich, die den Charakter des Ensembles nachhaltig verändern werden.

Der Bund Deutscher Architekten Köln stellt am 28. Januar im Kölner Domforum die Ergebnisse des Gutachterverfahrens vor. Kölns Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen, Bernd Streitberger, und Dr. Wolfgang Conrad für die Frankonia-Eurobau werden das Verfahren erläutern. Die drei ersten Preisträger stellen ihre Entwürfe vor. Anschließend diskutieren Streitberger und Conrad mit Stadtkonservatorin Dr. Renate Kaymer und Dr. Wolfgang Voigt vom Deutschen Architekturmuseum über die Entwürfe.

28. Januar 2008
19.30 Uhr
Domforum, Köln, Domkloster 3

Weitere Information: www.BDA-Koeln.de

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