Essen: Regionalverband Ruhr stellt Struktur, Finanzierung und Ausbau der „Route der Industriekultur“ sicher

Wie der RVR mitteilen liess, hatte bereits Ende 2007 der RVR-Verbandsausschuss Dr. Thomas Rommelspacher, RVR-Bereichsleiter Planung, zum Werkleiter der eigenbetrieblichen Einrichtung "Route der Industriekultur" ernannt. Zum 2. Betriebsleiter wurde Reinhold Budde, bisher RVR-Teamleiter Route der Industriekultur, bestimmt.
Die neue eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist unter anderem für die bauliche Sicherung der sechs Großstandorte der Route der Industriekultur zuständig. Dazu gehören der Landschaftspark Duisburg-Nord, der Gasometer Oberhausen, die Zeche und Kokerei Zollverein in Essen, der Nordsternpark in Gelsenkirchen, die Jahrhunderthalle Bochum und die Kokerei Hansa in Dortmund.
Insgesamt wird der RVR in den nächsten zehn Jahren für die bauliche Sicherung der Standorte 25 Millionen Euro bereitstellen. Dazu kommen Mittel vom Land NRW in Höhe von 36 Millionen Euro. Für die weitere Entwicklung der Route und ihrem Netzwerk mit den insgesamt 25 Ankerpunkten stehen aus RVR-Mitteln jährlich 700.000 Euro für Beschilderung, Marketingmaßnahmen und den Internetauftritt zur Verfügung. Dazu kommen Investitionen in Info-Tafeln und Medien für das Besucherzentrum von rund 100.000 Euro pro Jahr. Außerdem wird sich der RVR mit 400.000 Euro jährlich an den Betriebskosten für das Besucherzentrum Zollverein beteiligen. Der RVR und der neu konstituierte Ausschuss sind auch für den Betrieb des Besucherzentrums und für den Ausbau der Route der Industriekultur per Rad zuständig.

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