Bergisch Gladbach-Bensberg: Verlängerte Öffnungszeiten beim Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe

Eine Abteilung des Hauses ist dem Erzbergbau gewidmet, darunter der Förderung von Zinkblende, die von der belgischen „Gesellschaft des Altenbergs“ betrieben wurde, der auch das Zinkwalzwerk gehörte, in dem sich heute die Zentrale des Rheinischen Industriemuseums in Oberhausen befindet. An den Erzbergbau am Lüderich bei Overath erinnert unter anderem ein Modell der Erzaufbereitung, die von der Kölner Firma Humboldt errichtet wurde.

Im Keller des Hauptgebäudes befindet sich ein Schaubergwerk, dessen Hauptattraktion sicherlich die 1885 von der – noch heute existierenden – Firma Klein, Schanzlin & Becker aus Frankenthal gelieferte Pumpenanlage ist (www.ksb.de). Sie kann auf Knopfdruck in ohrenbetäubenden Betrieb genommen werden.

Im zu einem kleinen Freilichtmuseum ausgebauten Freigelände des Museums befinden sich unter anderem ein aus Remscheid hierher versetzter Wasserhammer und eine Kettenschmiede. In einer wiedererrichteten Scheune erinnert eine Selbstbau-Lokomobile auf der Grundlage eines Deutz-Motors von 1907 an die Industrialisierung der Landwirtschaft.

Regelmäßige Vorführungen einzelner Handwerke wie der Bandweberei und der Kesselschmiede sowie das jährlich am ersten Augustsonntag stattfindende Museumsfest erwecken die einzelnen Bereiche zum Leben.

Seit kurzem hat das Museum seine Öffnungszeiten (wieder) ausgedehnt; von Montag bis Freitag ist es von 10-18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

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