Archiv für den Monat: Juli 2012

Weida/Vogtland: Verein will Oschütztal-Viadukt retten

­Sein bekanntestes Werk ist das „Blaue Wunder“ in Dresden. Der Oschütztal-Viadukt ist mit 135 m Länge und 28 m Höhe Deutschlands größte Pendelstützen-Konstruktion und wurde bereits 1983 stillgelegt; seitdem, so die Interessengemeinschaft Oschütztal-Viadukt, verschlechtere sich der Bauzustand zusehends. Mehr zur Brücke und den Aktivitäten des Vereins unter www.viadukt-weida.de.

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Welzow/Brandenburg: Fünf Jahre Lausitzer ENERGIE-Route

­Die ENERGIE-Route ist ein Premiumprodukt innerhalb der Dachmarke Lausitzer Industriekultur, die Sehenswürdigkeiten aus vielen Branchen vereint – von der Brau-Manufaktur Landskron in Görlitz bis zur Zittauer Schmalspurbahn, und eine von 15 regionalen Routen der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). ERIH ist ein touristisches Netzwerk zum industriellen Erbe in Europa. Eindrucksvoll zeigt es an Originalschauplätzen die Vielfalt europäischer Industriegeschichte und ihre gemeinsamen Wurzeln.

Die ENERGIE-Route erschließt ehemalige und aktive Braunkohletagebaue und präsentiert ihre einmaligen Hinterlassenschaften. Hier entsteht eine attraktive Wassersportregion. Diese neue Landschaft ist technischen Ursprungs. Die Attraktionen der ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur zeugen davon. Gehen Sie auf Reise und erfahren Sie, wie Kohle zu Energie wurde und wie sich die Landschaft verändert!

Anlässlich des Jubiläums entstand ein neues Faltblatt, das neben anderen Angeboten auf der Website der ENERGIE-Route heruntergeladen werden kann. ­

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­Gießen/Berlin: Lahn bleibt Bundeswasserstraße

­Viele Vereine, die die Lahn für Wassersportaktivitäten nutzen, hatten sich besorgt an ihren Bundestagsabgeordneten gewandt. Auch Anbieter von Tourismusangeboten um die Lahn hatten Sorge, dass ihnen die Geschäftsgrundlage entzogen wird, wenn der Fluss sich selbst überlassen worden wäre. Die Lahn werde künftig innerhalb der Neuklassifikationen der Bundeswasserstrassen nach Verkehrsnutzung als „sonstige Wasserstraße“ geführt.

Das Bundesverkehrsministerium will nun zusätzlich in Zusammenarbeit mit den Ländern ein Wassertourismuskonzept erarbeiten, von dem wiederum die Lahn profitieren könnte.
Helge Braun dazu abschließend: „Ich bin froh, dass Minister Ramsauer die wirtschaftliche Bedeutung der Lahn für die Region würdigt, auch wenn hier kein überregionaler Frachtverkehr stattfindet. Dafür danke ich ihm."

Die Lahn wurde ähnlich wie die Ruhr ab dem frühen 19. Jahrhundert bis Gießen schiffbar gemacht; zahlreiche historische Schleusen und Wehre sowie Industriebetriebe und Gruben an seinen Ufern zeugen davon. Höhepunkt ist der in Deutschland einmalige Schiffahrtstunnel in Weilburg. Durch den Statuserhalt bleibt weiterhin der Bund verantwortlich für die Instandhaltung auch der historisch bedeutenden Anlagen. ­

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